Du liebst dein Kind und du strengst dich so an. Aber abends fällst du mit einem schlechten Gewissen ins Bett und denkst: „Ich bin eine schlechte Mutter". Genau dieser Satz, den die meisten Frauen selten laut sagen, ist die Stelle, an der meine Arbeit anfängt.
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Du brüllst dein Kind wegen einer Kleinigkeit an und hörst dir dabei zu — du weißt, während es passiert, dass es falsch ist, willst im Boden versinken, und irgendwo läuft dieser Gedanke mit, den du noch nie laut gesagt hast: mein Kind hätte etwas Besseres verdient als mich.
Du hast die Bücher gelesen, die Podcasts gehört, du weißt mehr über Bindung und Co-Regulation als die meisten — und kommst trotzdem jeden Abend am selben Punkt raus, weil das viele Wissen, das du hast, irgendwie nie da ankommt, wo es ankommen müsste.
Bevor du auf dein Kind reagierst, laufen tausend Filter in dir ab — sowas wie „was erwartet mein Kind", „was macht eine gute Mutter jetzt", „was habe ich nochmal neulich dazu gelesen" — und was am Ende rauskommt, das bist nicht mehr du, sondern eine Ansammlung von Konzeptschnipseln in einem dysregulierten Nervensystem (was ich damit meine: dein Körper hat einen Zustand, der das Brüllen schon ausgelöst hat, bevor dein Kopf die Situation überhaupt verarbeitet hat. Das ist keine bewusste Entscheidung von dir). Eben das, was nach all dem Filtern noch von dir übrig ist.
Im Meeting hoffst du, dass du morgen nicht den Ausflug deines Kindes vergisst, beim Abholen deines Kindes denkst du an die Mail, die heute unbedingt noch raus muss. Und abends auf dem Sofa weißt du nicht mehr, wann es heute eigentlich mal um dich ging. So geht es jeden Tag.
Du bist nicht die Mutter, die du dir gewünscht hast. Eigentlich bist du die Mutter, die du nie sein wolltest.
Als meine Tochter da war, wollte ich von Anfang an alles richtig machen — und hatte das Gefühl, von Anfang an alles falsch zu machen. Mit jedem Buch wurde mir klarer, dass ich versage.
Der Moment, der alles veränderte, kam auf einem Spielplatz. Meine Tochter war drei. Sie wollte auf die Rutsche, war schon auf der Leiter — da kam ein anderes Kind, und sie ist zurückgegangen. Hat nach unten geschaut. Diese eine Geste hat mich getroffen wie ein Schlag in die Magengrube. Mir wurde schlecht. Ich erkannte mich darin. Genau das hatte ich mein ganzes Leben getan: zurück, sobald jemand anders kam. Und im selben Moment war ich wütend auf sie — ich habe sie angefahren, dass sie gefälligst stehen bleiben soll.
Auf der Heimfahrt habe ich verstanden: ich kann ihr nicht beibringen, ihre Grenzen zu schützen, solange ich meine eigenen nicht schütze. Ich kann ihr nicht zeigen, wie sie für sich einsteht, wenn ich es selbst nicht kann. Ihre Muster werden meine Muster sein — wenn ich nicht etwas grundlegend ändere.
Das war der Moment, in dem ich mit der Arbeit angefangen habe, die ich heute weitergebe.
Die ganze Geschichte →Wer den Gedanken trägt „ich bin eine schlechte Mutter", ist es nicht. Eine Frau, die ihr Muttersein wirklich vernachlässigt, fragt sich das nicht jeden Abend.
Du liebst dein Kind genau so wie immer, das war nie das Thema. Was sich verändert hat, ist eine Reserve, die du jahrelang aus dir herausgepresst hast und die jetzt einfach nicht mehr da ist. Und das Muster, das früher unsichtbar im Hintergrund lief, wird in der Mutterschaft zum ersten Mal laut — einfach, weil dein Körper keine Reserve mehr hat, es zu überspielen.
Was du in diesen Momenten spürst, war schon in dir, lange bevor dein Kind geboren wurde. Im Job war es der Druck, dich zu beweisen, egal, was du erreicht hattest. In der Partnerschaft war es die Distanz, die du gehalten hast, weil echte Nähe immer ein Risiko war. Mit dir selbst war es die Stimme, die nie aufhört zu bewerten. Immer dasselbe Muster, immer in einer anderen Form.
Wenn dein Kind schreit oder dich an die Wand bringt, trifft es eine Stelle in deinem Körper, die viel älter ist als dein Verstand. Es ist die Stelle, an der du selbst mal Kind warst, und dort liegt dein Muster gespeichert. Bücher kommen dorthin nicht hin — sie bleiben im Kopf. Das Muster sitzt eine Etage tiefer.
„Ich werde laut, weil mein Kind mich provoziert."
Dein Kind berührt eine alte Stelle in dir — die Stelle, an der du selbst mal Kind warst und ohne diesen Halt durch musstest, den dein Kind jetzt von dir verlangt.
„Ich kann die Gefühle meines Kindes nicht aushalten."
Du hast als Kind gelernt, deine eigenen Gefühle wegzudrücken — und spürst jetzt zum ersten Mal, wie viel Raum sie eigentlich gebraucht hätten. Das ist schmerzhaft.
„Ich bin ungeduldig, weil ich erschöpft bin."
Die Ungeduld ist älter als deine Erschöpfung. Sie war immer in dir, wartet nur auf einen Moment, in dem du keine Reserve mehr hast, sie zu überspielen.
Sie geben dir Wissen, das das Muster oft sogar verschärft. Du weißt genau, was du in diesen Momenten gerade falsch machst und warum es deinem Kind schaden könnte. Das verdoppelt den Schmerz, ohne ihn zu lösen.
Sie hilft dir zu verstehen, woher es kommt, sie stabilisiert in akuten Phasen und gibt dir Sprache. Was sie nicht erreicht, ist die Ebene, in der das Muster gespeichert ist. Diese Ebene sitzt im Körper und im Nervensystem, und dort kommt der Verstand nicht hin.
Diese Werkzeuge regulieren den Moment. Sie senken den Puls und schaffen Pausen, müssen aber jeden Tag wiederholt werden, weil das Muster im Hintergrund weiterläuft. Wenn du sie brauchst, um den Tag zu überstehen, sind sie ein Pflaster, das du dir täglich neu aufklebst.
Du willst, dass dein Kind die Muster nicht erbt, die du selbst geerbt hast. Du willst die Erste sein, die den Kreis durchbricht. Das ist es, was Cycle Breaker meint.
Ein Cycle Breaker wirst du nicht durch Disziplin. Sondern durch eine neue Erfahrung im Körper.
Klinische Regressionshypnose arbeitet dort, wo das Muster sitzt — im Körper, im Nervensystem. Wir gehen ruhig und gehalten an die Stelle zurück, an der dein Muster zum ersten Mal nötig wurde. Du warst Kind, du hattest keine Wahl, und dein Körper hat sich ein Muster gebaut, das damals genau richtig war — weil es dich getragen hat (und manchmal sogar überlebenswichtig war).
Regression heißt hier: wir gehen zu dem Moment in deiner Geschichte, an dem dein Körper dieses Muster zum ersten Mal gelernt hat. Meist kein klares Ereignis, eher ein Körpergefühl, das in bestimmten Situationen wieder auftaucht. Wir ermöglichen deinem Nervensystem dort eine andere Erfahrung — eine, die dir damals nicht zur Verfügung stand. Du bleibst die ganze Zeit bewusst. Wissenschaftlich gut beschrieben, kein bisschen mystisch.
Dort, wo du damals nicht das bekommen hast, was du gebraucht hättest, machst du jetzt eine andere Erfahrung. Direkt im Körper, in der Ebene, in der das Muster sitzt — dort, wo Worte und Erklärungen nie hingekommen sind. Du behältst die ganze Zeit die Kontrolle, du bist bewusst, du steuerst das Tempo. Was sich verändert, verändert sich auf der Ebene, auf der das Muster damals abgespeichert wurde, nicht auf der, auf der du es bisher zu lösen versucht hast.
Wenn dein Körper diese Erfahrung gemacht hat, ist das Muster nicht mehr nötig. Was übrig bleibt, ist eine Mutter, die bei ihrem Kind bleiben kann, wenn es wütet — weil ihre eigene Geschichte nicht mehr mitschreit, wenn das Kind schreit.
Du fährst los, dein Kind abzuholen, und merkst: da ist Vorfreude in dir. Nicht Pflicht, nicht Erschöpfung — Vorfreude. Ihr trefft euch, ihr geht zusammen los, und du hörst zu, weil deine Gedanken nicht schon woanders sind.
Wenn dein Kind erzählt, hörst du wirklich zu. Wenn es schweigt, ist das auch okay. Wenn dir nichts einfällt, sagst du das. Du musst nicht performen. Du bist einfach da. Mehr nicht.
Manchmal merkst du erst in diesen Momenten, dass du bisher gar nicht richtig zugehört hast — nicht weil du es nicht wolltest, sondern weil dein Kopf woanders war.
Dein Kind kriegt einen Wutanfall. Du spürst, dass er kommt, und dein Körper reagiert nicht mehr darauf. Du brauchst dich nicht innerlich aufzubauen, deine Gefühle wegzudrücken oder zu denken „oh nein, jetzt nicht auch das". Es ist einfach, was es ist.
Du bist da, dein Kind tobt, und du hältst den Rahmen — ohne dass es dich aushöhlt. Im Gegenteil: Du merkst, dass du es nicht persönlich nimmst. Hinterher kommst du wieder bei dir an, ohne ausgelaugt zu sein. Und dein Kind merkt das.
Vielleicht wird auch mal etwas getriggert — das kann immer passieren. Aber du kommst viel schneller wieder raus. Vor allem: du merkst es. Du kriegst dich selbst mit.
Dein Kind schläft, du sitzt auf dem Sofa, der Tag ist zu Ende. In deinem Kopf läuft kein Film über die schwierigen Momente und keine Liste über das, was morgen besser werden soll. Du bist müde, aber nicht ausgehöhlt.
Du liest ein Buch, oder du redest mit jemandem — aber es hängt nichts mehr daran. Kein schlechtes Gewissen, keine innere Bilanz. Nur dieser Abend.
Da ist plötzlich eine Stille, die du bisher nicht kanntest — oder die du als junge Frau nicht aushalten konntest. Heute kannst du sie. Sie fühlt sich nicht leer an. Sie fühlt sich an wie Platz.
Diese Arbeit ist die richtige für dich,
wenn du echte Veränderung willst — auch wenn ein Teil von dir noch am Alten festhält. Wenn du bereit bist, nicht nur zu verstehen, warum du immer wieder ausrastest und dich danach hasst, sondern das, was darunter liegt, wirklich zu lösen. Und wenn du Mutter sein willst, ohne dich dabei selbst zu verlieren.
Sie ist aktuell nicht die richtige für dich,
wenn du eine Methode suchst, bei der du konsumierst. Klinische Hypnose arbeitet schnell — drei bis fünf Sitzungen reichen oft, um etwas zu verschieben, das vorher Jahre nicht weichen wollte. Aber sie verlangt, dass du dich einlässt. Du heuerst mich als Bergführerin an — ich kenne die Schritte, ich führe. Auf den Gipfel kommen wir nur, wenn du mitgehst.
wenn du dich in einer akuten schweren Krise befindest, die zuerst klinische Stabilisierung braucht (z.B. akute Suizidalität oder schwere depressive Symptome). Hier ist medizinisch-therapeutische Hilfe vor Ort der erste Schritt — die Telefonseelsorge ist unter 0800 111 0 111 rund um die Uhr erreichbar, und sobald du wieder Boden unter den Füßen hast, kann tiefere Arbeit beginnen.
und wenn du eine Begleitung suchst, in der dir jemand sagt, du machst alles richtig und das Problem liegt bei deinem Kind oder deinem Partner. Wir arbeiten an dem, was zwischen dir und einer Mutterschaft steht, in der du bei deinem Kind bleiben kannst, ohne dabei selbst auszubrennen.
Drei Pakete, gestaffelt nach dem Umfang, den die Auflösung deines Musters braucht. Welches zu deiner Situation passt, schätze ich nach unserem Gespräch ein und mache dir eine Empfehlung. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam.
Wenn ein klar abgegrenztes Thema im Vordergrund steht — eine wiederkehrende Reaktion, ein bestimmter Trigger, eine Konflikt-Situation, die sich ständig wiederholt. Drei Sitzungen reichen oft, um die Wurzel zu erreichen und die ersten neuen Pfade zu bahnen.
Wenn das Muster sich umfassend in deinen Alltag eingeschrieben hat — mit deinem Kind, in der Partnerschaft, im Beruf, im Körper. Verschiedene Symptome haben oft denselben Ursprung. Die Regression geht direkt dorthin. Was länger dauert, ist die Integration: dass die neuen Pfade sich in jedem dieser Bereiche festigen.
Wenn das Muster über Jahre durch viele Wiederholungen verstärkt wurde — und sich heute auf mehreren Ebenen gleichzeitig zeigt. Hier ist Raum, das Muster an mehreren Stellen anzusehen, geduldig zu integrieren, Vergebungsarbeit zuzulassen, und die neuen Pfade tief zu bespielen — ohne unter Druck zu kommen.
Jedes Paket beginnt mit einem 120-Minuten-Starttermin, enthält 28 Tage individuelle Selbsthypnose-Audio für zu Hause und WhatsApp-Support zwischen den Sitzungen. Online, deutschlandweit, Termine auch abends, wenn dein Kind schläft.
„Ich merke, dass es viel besser geworden ist — dass ich nicht mehr versuche, allen Leuten alles recht zu machen."
— Tanja F.
Du erzählst, was dich beschäftigt. Ich frage präzise nach, höre zu, und sage dir am Ende ehrlich, ob meine Arbeit für dein Thema die richtige Methode ist. Wenn nicht, sage ich das — und nenne dir, was ich stattdessen empfehlen würde.
Wenn wir entscheiden zusammenzuarbeiten, klären wir gemeinsam, ob Fokus, Kern oder Intensiv das Richtige für dein Thema ist. Ich verkaufe nicht das größere Paket, wenn das kleinere reicht.
Hier verstehen wir die Wurzel deines Musters — wo es entstand, was es tut, wie es sich heute zeigt. Und wir beginnen die erste Auflösungs-Arbeit. Die meisten Frauen sagen nach diesem Termin, dass sich etwas verschoben hat, das sich vorher nicht verschieben wollte.
Wöchentliche Hypnose-Sitzung, WhatsApp-Support zwischen den Sitzungen für die Momente, in denen sich etwas zeigt, und 28 Tage individuell aufgenommene Selbsthypnose-Audios, mit denen du das, was sich gerade verändert, zwischen den Sitzungen vertiefen kannst.
Veränderung ist nicht der Moment, in dem die letzte Sitzung endet. Veränderung ist der Moment, in dem du in einer alten Trigger-Situation merkst: das ist gar nicht mehr da. Genau dort schließen wir ab.
Ich arbeite ausschließlich 1:1, mit dem Anspruch, dass keine meiner Klientinnen ein Standardprogramm bekommt, sondern eine Begleitung, die zu ihrem Muster gehört, zu ihrem Tempo, zu ihrem Leben. Das funktioniert nur, wenn ich nicht mehr als acht bis zehn Frauen gleichzeitig in der laufenden Begleitung habe.
Das ist keine Marketing-Knappheit. Das ist die Realität dieser Arbeit.
Jede Woche, die du wartest, ist eine Woche, in der sich nichts verändert.
Du gibst deine E-Mail-Adresse ein, ich schicke dir den Zugang. Danach hörst du, wann du willst — heute Abend, oder wann du dir die Zeit nimmst.
Audio anfordern →22 Minuten · ich melde mich gelegentlich, austragen jederzeit mit einem Klick
Eine Frage, die du hier nicht findest? Schreib mir kurz auf WhatsApp — ich antworte meistens innerhalb eines Tages.
Auf WhatsApp schreiben →Das Beste, was du deinem Kind mitgeben kannst, sind aufgelöste Muster.
Erstgespräch buchen, kostenfrei →Kein Verkaufsdruck. Ich höre dir zu, schätze ein, was zu deiner Situation passt, und schlage dir etwas vor — oder auch nicht. Du entscheidest danach, ob und wie es weitergeht. Du musst dich auch nicht vorbereiten.
Lieber erst schreiben? info@danielazeibig.de · WhatsApp